FAQs zum Brennstoffzellen BHKW inhouse5000+

Hier beantworten wir wiederkehrende Fragen. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie uns gern:

Herr Thomas Rothbart
E-Mail: t.rothbart@inhouse-engineering.de
Tel. +49 30 65 76 25 90

Unser Brennstoffzellen BHKW inhouse5000+ ist für den Einsatz im Mehrfamilienhaus, Gewerbesegment, in Hotels, Restaurants, Bürogebäuden oder Seniorenheimen konzipiert.
Es übernimmt dabei die Deckung des Grundbedarfs an Strom und Wärme.

Wir empfehlen den Einsatz unseres BHKW bei einem jährlichen Wärmebedarf von mehr als 100.000 kWh und einem jährlichen Bedarf an elektrischer Energie von mehr als 25.000 kW.

Am Tag wird ca. in ¾ der Zeit die elektrische Grundlast benötigt. Diese beträgt für einen Haushalt mit 3 bis 4 Personen ca. 300 W.
Unser Brennstoffzellen BHKW kann diese Grundlast in einem Mehrfamilienhaus problemlos liefern.

Der Spitzenbedarf wird dann einfach aus dem Netz gezogen.
Sie können also Ihren Bedarf an elektrischer zu 75 % oder auch mehr selbst decken.
Die Wärme wird über einen Warmwasserspeicher zwischengepuffert. Sollte das mal nicht reichen, springt die externe Spitzenlasttherme an und deckt den Bedarf.

Ihren Verbrauch an elektrischer Energie können Sie der jährlichen Abrechnung Ihres Versorgers entnehmen. Die Angabe erfolgt in Kilowattstunden (kWh).

Ihr Wärmebedarf entspricht in etwa dem Verbrauch an Erdgas. Diesen Verbrauch können Sie auch der jährlichen Abrechnung Ihres Versorgers entnehmen. Die Angabe erfolgt üblicherweise auch in Kilowattstunden (kWh).

Da reiner Wasserstoff für die Brennstoffzelle momentan noch nicht über ein Leitungsnetz verfügbar ist, wird er in unserem BHKW inhouse5000+ durch die Dampf-Reformierung von Erdgas hergestellt.
Das erfolgt bedarfsbezogen und erfordert keine Speicherung von Wasserstoff.

Durch die Nutzung des Erdgases im BHKW entstehen auch CO2 Emissionen. Aber, durch Ihre Nutzung von Strom und Wärme sparen Sie trotzdem ca. 30 % CO2 gegenüber der aktuellen Situation ein. Aktuelle Situation bedeutet, dass Sie Strom zu 100 % aus dem deutschen Netz ziehen und Ihren Wärmebedarf über Ihre Heizung decken.

Wenn Sie bereits einen Gasanschluss haben, benötigt unser Brennstoffzellensystem inhouse5000+ die gleichen Anschlüsse wie eine Gasbrennwerttherme.

Ist noch kein Warmwasserspeicher vorhanden, empfehlen wir dessen Installation im Zusammenhang mit unserem BHKW.

Für die Bereitstellung der Spitzenlastwärme ist ein zusätzlicher Wärmeerzeuger, wie eine Brennwerttherme notwendig. Gern prüfen wir ob Ihr Bestandsgerät geeignet ist. Bei der Planung der Installation unterstützen wie Sie gern.

Für einen wirtschaftlichen Betrieb des Systems ist eine möglichst hohe Abnahme von Strom und Wärme über das ganze Jahr, auch in den Sommermonaten, erforderlich.

Die Substitution des Stroms aus dem Netz durch die selbst produzierte Elektroenergie ermöglicht den wirtschaftlichen Betrieb.

Eine genaue Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wird bei inhouse engineering immer individuell für das jeweilige Objekt, gemeinsam mit den Interessenten vorgenommen.

Üblicherweise rechnet sich das System innerhalb der, an die Förderung gekoppelten, Vollwartungszeit von 10 Jahren und Sie arbeiten dann im Plus.

Ja, das System inhouse5000+ wird über die KfW Bank im Programm „433 Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ mit derzeit 29.900€ gefördert.

Das BHKW inhouse 5000+ arbeitet im Gegensatz zu einem motorischen BHKW nicht mechanisch sondern elektrochemisch, d.h. es gibt, bis auf wenige elektrisch bewegte Teile (Lüfter etc.) keine mechanisch bewegten Bauteile, die verschleißanfällig sind.

Somit erreicht das System sehr hohe Laufzeiten.

Das System arbeitet leise. Es werden, im Gegensatz zu motorischen BHKWs, auch keine Schwingungen auf angrenzende Räume übertragen.

Machen Sie die Tür zu ihrem Heizraum zu und Sie merken gar nicht, dass Sie eine Brennstoffzelle haben.

Das Abgas besteht hauptsächlich aus Wasserdampf, Luft aus der Brennstoffzelle und CO2.

Die Emissionen an Schwefeloxiden (SOx) oder Stickoxiden (NOx) liegen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Nicht zu vergessen, Ruß oder Feinstaub werden Sie auch nicht in unserem Abgas finden.

Da jedes Haus etwas anders ist, gibt es hier mehrere Möglichkeiten. Für die Wärmeversorgung ist die Kopplung mit einer Gasbrennwertherme möglich.

Aber auch eine Kopplung mit einer Wärmepumpe oder einer Photovoltaik-Anlage sind sinnvolle Kombinationen. Gern beraten wir Sie, was für Ihren Einsatz sinnvoll ist.

Unser Brennstoffzellen BHKW inhouse5000+ hat durch die Nutzung von Strom und Wärme einen hohen Wirkungsgrad von ca. 90 %. Nur ca. 10 % der Energie können nicht genutzt werden.

Bei einem modernen Kohle- oder Gaskraftwerk, die meist nicht beides nutzen, gehen ca. 60 bis 40 % der Energie verloren. Hinzukommen noch die Verluste für die Übertragung der elektrischen Energie vom Kraftwerk zu Ihnen nach Hause.

Also, ein Brennstoffzellen BHKW ist sehr effizient.

Der signifikanteste Unterschied liegt schon im Namen begründet. Der Elektrolyt, der Plus- und Minuspol voneinander trennt besteht bei der Festoxid Brennstoffzelle (SOFC) aus einer Keramik, bei der PEM Brennstoffzelle besteht es aus einer protonenleitenden Membran.

Daraus leiten sich auch unterschiedliche Eigenschaften ab. Die PEM Brennstoffzelle arbeitet bei 70°C und kann daher schnell starten (ca. 1 h) oder stoppen bzw. die Leistung innerhalb weniger Minuten modulieren, um sich dem Bedarf im Haus anzupassen.

Die SOFC arbeitet bei ca. 700°C und hat eine bessere elektrische Effizienz. Es benötigt aber für den Start 24 bis 48 h und braucht deutlich länger zum modulieren der Leistung. Eine SOFC startet optimaler Weise zum Beginn der Heizsaison und wird zum Ende der Heizsaison wieder gestoppt.

Ein Brennstoffzellen BHKW wie das inhouse5000+ rechnet sich, weil es elektrische Energie aus dem Netz durch die selbst erzeugte elektrische Energie ersetzt. Das bedeutet also, je länger das BHKW läuft, um so schneller rechnet es sich.

Empfehlenswert sind ca. 6000 Volllaststunden oder mehr pro Jahr. Ziel sollte es sein, das BHKW in der Heizsaison und in der Übergangzeit möglichst mit Volllast zu betreiben.

Im Sommer wird sich ein Teillastbetrieb oder auch mal eine vorübergehende Abschaltung wegen eines geringeren Wärmebedarfs nicht vermeiden lassen.

Momentan ist dies nicht möglich. Für reinen Wasserstoff bieten wir das System inhouse5000+ hydrogen an. Es ist für diese Anwendung speziell konzipiert und hoch effizient.

Zurzeit arbeiten wir jedoch daran auch das Standardsystem inhouse5000+ mit reinem Wasserstoff betreiben zu können.

Die Lebensdauer beträgt mindestens 10 Jahre und ist über unseren Vollwartungsvertrag im Rahmen der KfW 433 Förderung auch finanziell kein Risiko.